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Bundeskanzlerin Angela Merkel informiert sich auf dem IBZ Gemeinschaftsstand auf der Hannover Messe 2006 über die neue Kooperation von Vaillant mit Webasto. Quelle: Vaillant GmbH

 

 

60 Kilometer weit soll das kleine Klapprad mit einer Tankfüllung kommen. Quelle: Valeswood

Das finnische Unternehmen Wärtsilä arbeitet an SOFC-Brennstoffzellen in der Leistungsklasse von 50 - 250 Kilowatt. Quelle: Wärtsilä

 

 

 

2006

Die Vaillant Group und die Webasto AG unterzeichnen ein Kooperationsabkommen, das die gemeinsame Weiterentwicklung von Brennstoffzellen für den automobilen und stationären Einsatz vorsieht.

Webasto beschäftigt sich seit 2002 intensiv mit der Bordstromversorgung für Fahrzeuge, so genannten Auxiliary Power Units (APU). Mit Hilfe einer Hochtemperatur-Brennstoffzelle wird aus flüssigen Kraftstoffen elektrische Energie gewonnen. Dieselben Module können – mit Erdgas oder Heizöl betrieben – künftig auch in der stationären Anwendung für die Hausenergieversorgung im Einfamilienhaus eingesetzt werden.

 

2007

Ein Klapprad mit Brennstoffzellenantrieb hat das britische Unternehmen Valeswood entwickelt. Das Fahrzeug ist mit einer 240 Watt starken PEM-Brennstoffzelle ausgestattet und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 25 Kilometern/Stunde.

Ausgestattet mit zwei Metallhydridtanks, soll eine Tankfüllung eine Reichweite von etwa 60 Kilometern ermöglichen.

Nach Angaben des Unternehmens liegt der Preis bei umgerechnet zwischen 2.500 und 3.900 Euro.

 

 

2007

Das finnische Unternehmen Wärtsilä hat den Prototypen einer Festoxid-Brennstoffzelle (SOFC) mit einer elektrischen Leistung von 20 Kilowatt in Betrieb genommen. Solche Systeme sollen einmal als stationäre Kleinkraftwerke Strom und Wärme für kleine Wohnblocks und Industriebetriebe erzeugen.
Das System wird mit Erdgas betrieben. Die Arbeitstemperatur liegt bei 750 Grad Celsius. Mit den ersten kommerziellen Systemen sei ab etwa 2015 zu rechnen.