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03.12.2014: FC CHP-Future mit Workshop gestartet

Der zweitägige Auftaktworkshop in Bozen war vorrangig durch ein Programm geprägt, wie es zum Beginn einer Zusammenarbeit erforderlich ist. So wurden technische Voraussetzungen und Gegebenheiten, die inhaltliche Ausrichtung und Zielsetzung des Projekts usw. vorgetragen, diskutiert und diesbezüglich Festlegungen getroffen. Vor diesem Hintergrund soll aus dem Auftakttreffen lediglich ein Thema vorgestellt werden, das bis zum Ende des Projekts eine wichtige Rolle spielen und für das Ergebnis des Projekts von zentraler Bedeutung sein dürfte. Es handelt sich um die sogenannten „Länderberichte“, die die Projektpartner für den Workshop vorbereiteten. Nach der Präsentation und ausführlichen Aussprache wurde beschlossen, die „Länderberichte“ kontinuierlich weiter zu entwickeln und in die Projektergebnisse einfließen zu lassen.

Mit den Länderberichten ist folgende Intention verbunden:
Die Partner sollen sich nicht nur fachlich hinsichtlich BZH aufstellen, sondern auch die ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlichen Voraussetzungen und Bedingungen in ihren Ländern zum Gelingen des Themas einbeziehen. Hierbei kann man sich gegenseitig anregen und Impulse setzen.

Um das Thema vorzubereiten, wurden Aufgaben wie die folgenden vergeben:

  • Recherchieren Sie die nationale Brennstoffzellen-Szene und listen Sie wichtige Links zu Brennstoffzellen-Heizgeräte auf, die in Ihrem Land und in der Muttersprache für Sie relevant sind!
  • Bitte erstellen Sie in schriftlicher Form einen Bericht zu Stand und Situation von Brennstoffzellen-Heizgeräten und die Aus- und Weiterbildung dafür in Ihrem Land. 

Beantworten Sie bitte die folgenden Fragen:

  • Ist die KWK-Technik in Ihrem Land bekannt? Wie hoch ist der Anteil von KWK an der Strom- und Wärmeproduktion im Land?
  • Wie groß ist in Ihrem Land der Anteil der 1-Familienhäuser bzw. -wohnungen im Gebäudebestand prozentual und in Zahlen? Wie hoch sind statistisch die jährlichen Durchschnittsverbräuche an Strom und Wärme für 1-Familienhäuser bzw. -wohnungen?
  • Beschreiben Sie in knapper Form, wie gegenwärtig die Wärmeversorgung (Raumwärme und Warmwasser) in 1-Familienhäuser bzw. -wohnungen in Ihrem Land erfolgt?
  • Gibt es in Ihrem Land Hersteller, die sich mit der Entwicklung und Erprobung von Brennstoffzellen-Heizgeräten befassen? Welche Hersteller (auch ausländische) sind bekannt?
  • Sind Brennstoffzellen-Heizgeräte in der Aus- und Weiterbildung in Ihrem Land bereits ein Thema? Wenn ja, in welcher Form?
  • Nennen Sie Einrichtungen der beruflichen Bildung, die Interesse am Thema Brennstoffzellen-Heizgeräte haben und die für eine spätere Netzwerkbildung infrage kommen!

Die kontinuierliche Beschäftigung und der Austausch über die Länderberichte soll dazu führen, dass die Projektpartner sich mit Insiderkenntnissen zu Brennstoffzellen-Heizgeräten ausstatten. Systematisch und kontinuierlich soll daher an den „Länderberichten“ über die gesamte Projektlaufzeit gearbeitet werden.

 


Die Projektpartner beim Workshop in Bozen